Montag, 29. Juni 2009

Liebe Freunde

Vielen Dank für euer Interesse und der Anteilnahme an Fiorello's und unserem Schicksal. Im Moment geht es mir nicht so gut und ich fühle mich nicht stark genug eure Telefonanrufe und SMSen zu beantworten. Seid mir deswegen bitte nicht böse.

Fiorello geht es den Umständen entsprechend gut. Er ist ein sehr lieber und zufrieder kleiner Junge geworden, der aber schon seinen eigenen Kopf hat und uns manchmal ganz schön auf Trab hält.

Maus, vielen Dank für die wunderschöne Zeit die Du uns schenkst, bitte bleib noch etwas bei uns! 

Samstag, 18. April 2009

Danke, dass ich von Dir lernen darf

das hier und jetzt zu geniessen; dass was war und das was wird ist im Moment nicht wichtig.

ich kann mich auf mein Gefühl verlassen. Es stimmt schon.

mich über kleine Dinge zu freuen. Es gibt nichts schöneres als ein Lächeln von Dir.

dass ich den Lauf der Dinge nicht verändern kann. Niemals.

Freitag, 17. April 2009

Sorgen so gross wie Berge

Am Donnerstag vor Ostern hast Du nochmals kurz aufgehört zu atmen, ich konnte Deine Sättigung mit viel Sauerstoff und Absaugen wieder hinkriegen und kurz darauf kam die Kispex um mir zu helfen. So konnten wir Dir einen erneuten Krankenhausaufenthalt (der ja sowieso nichts gebracht hätte) ersparen.
Nun behandeln wir Dich wie auf Watte gepackt, aber es hilft, Du hast Dich relativ schnell und gut erholt und die letzten Tage waren wirklich schön und problemlos. 
Seit einer Woche hast Du angefangen vom Schoppen zu trinken, der mit Vanillegeschmack magst Du gerne und Du hast auch schon wieder zugenommen, ganze 300gr. und wiegst nun 6240gr. - ich bin so stolz auf Dich!

Sobald aber irgend ein kleines Problem auftaucht, sind die Sorgen von Deinem Papa und mir wieder da - die Angst vor einem erneuten Atemstillstand ist allgegenwärtig. 

Mittwoch, 8. April 2009

Schwarzer Samstag

Fast hätten wir Dich verloren.

Weil Du am Samstag morgen leichtes Fieber hattest, sind wir ins Kispi gefahren um Antibiotika zu holen. Die Fahrt dorthin und wieder nach Hause hatte Dich jedoch stark mitgenommen und Du warst verschleimt. Ich habe versucht, den Schleim mit Inhalieren zu lösen, doch plötzlich hast Du nur noch geschrien und keine Luft mehr bekommen. Du wurdest ganz blau. Dein Papa und ich haben Dir sofort Sauerstoff gegeben und den Notruf gewählt. 
Du kamst dann mit der Rega wieder ins Kispi und bist dort aufgepäppelt worden. Gestern wollte ich Dich dann mit nach Hause nehmen.

Wir hatten und haben so riesengrosse Angst um Dich. Bitte bleib noch etwas bei uns!

Montag, 30. März 2009

Warten auf den Frühling


So langsam scheint Deine Erkältung abzuklingen. Wir mussten heute erst einmal inhalieren und Du kannst auch wieder besser sitzen, ohne gleich wieder Probleme mit dem Atmen zu kriegen. Ich hoffe, dass Du keinen Rückfall mehr kriegst. Wir werden nun ganz gut auf Dich aufpassen und dann ist schon bald Mai und im Mai wird dann alles besser sein.
Heute hast Du mich ganz schön auf Trab gehalten! Kaum eine Minute konnte ich Dich alleine lassen, schon hast Du wieder geschrien! Aber ich kann Dich schon verstehen, es muss ganz schön blöd sein, wenn man sich nicht so bewegen kann, wie man gerne möchte. 
Jetzt schläfst Du ganz ruhig neben mir auf dem Sofa, wie ein kleiner Engel. Am liebsten möchte ich Dich für immer behalten!

Montag, 23. März 2009

Auch das noch...

Nun haben wir auch noch eine Erkältung eingefangen! Und das, so kurz vor dem Ende des Winters... Dies hält uns ganz schön auf Trab. Du bist zu schwach, den Schleim selber wieder wegzukriegen, deshalb machen wir täglich Atemtherapie, lagern Dich sooft wie möglich um und sind nun auch Besitzer eines Inhaliergerätes... Du bist froh, wenn wir Dir helfen und machst toll mit. Aber ich glaube, das alles setzt Dir schon einbisschen zu - Du hast gestern und auch heute fast den ganzen Tag geschlafen.
Seit ein paar Tagen haben wir angefangen, Dich mit Banane zu füttern. Du scheinst ein kleines Äffchen zu sein und magst es ganz gerne. Ich habe aber gar nicht gewusst, mit wie wenig Banane man so ein riesen Geschmiere machen kann! Ich glaube, der grössere Teil kommt überall hin, nur nicht in Deinen Bauch...

Dienstag, 10. März 2009

Ich wünsche mir...

Ich habe nur einen einzigen Wunsch. Nämlich, dass es Dir gut geht und dass Du glücklich bist.

Oft vergesse ich, dass Dein Glück nicht unbedingt dasselbe ist wie mein Glück. Trotzdem versuche ich jeden Tag aufs Neue, alles mit Deinen Augen zu betrachten und so zu handeln damit es für Dich richtig ist. 

Und deshalb wünsche ich mir heute einfach nur, dass ich Dir ein kleines bisschen von der Freude, die Du mir tagtäglich bereitest, zurückgeben kann. So dass es für Dich stimmt, und nicht für mich.